Orientierung für draußen
Keine starre Regel: Kleidung und Decke oder Fußsack immer zusammen betrachten.
| Temperatur | Möglicher Startpunkt | Besonders beachten |
|---|---|---|
| unter 0 °C | Body, warme Mittelschicht, isolierende Außenschicht; im Kinderwagen situationsgerecht Decke oder Fußsack. | Wind, Nässe, freie Haut und kurze Kontrollintervalle. Sehr junge Babys besonders eng beobachten. |
| 0–5 °C | Langarmbody, warme Mittelschicht, gefütterte oder windschützende Außenschicht, lange Hose und warme Füße. | Im Kinderwagen wenig Eigenbewegung; in der Trage Elternwärme mitrechnen. |
| 6–10 °C | Langarmbody oder Shirt, Pullover oder Fleece, Übergangsjacke, lange Hose und geschlossene Schuhe. | Bei Sonne flexibel öffnen; bei Wind dünne Mütze oder Kapuze prüfen. |
| 11–15 °C | Langarmbody oder Shirt, leichte Mittelschicht und dünne Jacke; lange Hose und Socken. | Eine abnehmbare Schicht ist hilfreicher als ein sehr warmer Overall. |
| 16–20 °C | Langarm- oder Kurzarmbody je nach Sonne und Wind, leichte Hose; dünne Jacke als Reserve. | Im Schatten kühler, in Trage oder direkter Sonne oft wärmer. |
| 21–25 °C | Leichte, luftige Kleidung; häufig Kurzarmbody oder dünnes Shirt mit leichter Hose. | Schatten, Sonnenhut, UV-Schutz und Überhitzung wichtiger als eine Zusatzschicht. |
| 26–30 °C | So leicht und luftig wie zur Situation passend; zusätzliche Wärmeschichten vermeiden. | Mittagshitze meiden, Schatten und Flüssigkeit planen; Kinderwagen niemals dicht abdecken. |
| über 30 °C | Nur notwendige leichte Kleidung; Aufenthalt draußen verkürzen und kühlere Tageszeit wählen. | Überhitzung, direkte Sonne und heiße Oberflächen. Bei Warnzeichen Aktivität beenden. |
Nackencheck: Warm und trocken ist meist unauffällig. Schwitzig oder sehr heiß spricht eher für eine Schicht zu viel.